Sooo, schon vor 3 Wochen etwa war ich mal wieder als Wald- und Wiesenfee unterwegs, Brennesseln sammeln. Und zwar die Pflanzen mit den Samen dran. Brenneselsamen sind nämlich eine super Proteinquelle, dazu verfügen sie über wichtige Vitamine und Mineralstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C und E, sowie ordentlich Eisen und Kalzium.

Um sie haltbar zu machen, habe ich sie in einem Dörrofen bei ca. 46°C dehydriert und anschließend in ein luftdichtes Glas gefüllt. Ein guter Vorrat für den Winter, wo es kaum frische Wildkräuter zu finden gibt.

img_1484img_1485img_1515

Ein paar von den Brennesselblättern habe ich auch mit getrocknet, um sie gelegentlich als Tee zu trinken.

img_1486

Tja, und die übrigen Blätter sind gleich mit ein paar anderen Wildkräutern im grünen Frühstückssmoothie gelandet.

img_1490

Von links nach rechts sind hier Schafgarbe, Löwenzahn, Spitzwegerich, Giersch und natürlich die Brennesselblätter aufgereiht. Dazu noch eine handvoll Babyspinat, eine Banane, eine Birne, 2 Eiswürfel und einen Schuss Wasser.

img_1497img_1499img_1500

Wildkräuter sind eine gute Ressource für allerlei Nährstoffe, die in der Regel viel üppiger enthalten sind, als in gezüchteten Obst- und Gemüsen oder sogar Salaten. Vielleicht probiert ihr es einfach mal aus, ein grüner Smoothie ist lecker und macht sogar gut satt.

Das Sammeln in Berlin ist allerdings keine Freude. Man muss schon an den Stadtrand fahren oder gezielt bestimmte Nischen aufsuchen, um gute Wildkräuter zu finden. Es sei denn Hundepipi und Autoabgase machen einem nichts aus. Meine Quelle sind meist meine Eltern, die ich regelmäßig sehe. Da sie in der Natur leben, gibt es dann quasi Bio-Wildkräuter frei Haus.

Anstatt sie in den Smoothie zu geben, kann man sie beispielsweise auch wie Petersilie fein hacken und über das Mittagessen streuen oder man isst wilde Kräuter im Salat. Vieles ist möglich und wenn man sich dafür interessiert, gibt es schon viele Bücher, die einem mit Rezepttipps zur Seite stehen.

Die Natur hat viel zu geben 🙂 Man muss nur genau hinschauen und umdenken, vom Unkraut zum nährstoffreichen Wildkraut. In diesem Sinne, bis bald und viele Grüße.

 

Advertisements