Einfacher Glasnudelsalat, vegan

Zutaten für 2 Personen:

2 Karotten, 1/2 Gurke, 1/2 Paprika, 1 Packung Naturtofu, 2 Knäuel Glasnudeln, 1 handvoll Koriander, Petersilie und Thai-Basilikum, Sojasauce, Sambal Olek, Sesamöl, 2 EL Sesam, Öl zum Braten

Zubereitung:

Das Gemüse in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel tun.

Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, mit der Schere etwas kleinschneiden, abgießen und in die Schüssel mit dem Gemüse tun.

Den Tofu in Würfel schneiden, eine Pfanne mit Öl erhitzen, Tofuwürfel anbraten. Wenn sie gebräunt sind, die Sesamsamen dazu und kurz darauf einen Schwapper Sojasauce. Pfanneninhalt in den Salat geben.

Die Kräuter fein schneiden und zusammen mit etwas Sesamöl, Sambal Olek (je nachdem, wie scharf man es mag) und Sojasauce (nach Belieben) zum Salat geben, alles gut durchmischen, fertig!

 

 

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Ein frohes und gesundes neues Jahr!

Ich wünsche euch allen erstmal ein gesundes und glückliches neues Jahr. Ihr habt die Weihnachtszeit hoffentlich gut überstanden und hattet eine schöne, besinnliche Zeit.

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Ich habe in der Vorweihnachtszeit viel genäht, zum Bespiel diese tolle EInkaufstasche „Kurt“.

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Auch ein paar Halssocken, normale Socken und andere Dinge sind als Geschenke entstanden.

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Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Brennesseltimes und andere Wildkräuter

Sooo, schon vor 3 Wochen etwa war ich mal wieder als Wald- und Wiesenfee unterwegs, Brennesseln sammeln. Und zwar die Pflanzen mit den Samen dran. Brenneselsamen sind nämlich eine super Proteinquelle, dazu verfügen sie über wichtige Vitamine und Mineralstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C und E, sowie ordentlich Eisen und Kalzium.

Um sie haltbar zu machen, habe ich sie in einem Dörrofen bei ca. 46°C dehydriert und anschließend in ein luftdichtes Glas gefüllt. Ein guter Vorrat für den Winter, wo es kaum frische Wildkräuter zu finden gibt.

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Ein paar von den Brennesselblättern habe ich auch mit getrocknet, um sie gelegentlich als Tee zu trinken.

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Tja, und die übrigen Blätter sind gleich mit ein paar anderen Wildkräutern im grünen Frühstückssmoothie gelandet.

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Von links nach rechts sind hier Schafgarbe, Löwenzahn, Spitzwegerich, Giersch und natürlich die Brennesselblätter aufgereiht. Dazu noch eine handvoll Babyspinat, eine Banane, eine Birne, 2 Eiswürfel und einen Schuss Wasser.

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Wildkräuter sind eine gute Ressource für allerlei Nährstoffe, die in der Regel viel üppiger enthalten sind, als in gezüchteten Obst- und Gemüsen oder sogar Salaten. Vielleicht probiert ihr es einfach mal aus, ein grüner Smoothie ist lecker und macht sogar gut satt.

Das Sammeln in Berlin ist allerdings keine Freude. Man muss schon an den Stadtrand fahren oder gezielt bestimmte Nischen aufsuchen, um gute Wildkräuter zu finden. Es sei denn Hundepipi und Autoabgase machen einem nichts aus. Meine Quelle sind meist meine Eltern, die ich regelmäßig sehe. Da sie in der Natur leben, gibt es dann quasi Bio-Wildkräuter frei Haus.

Anstatt sie in den Smoothie zu geben, kann man sie beispielsweise auch wie Petersilie fein hacken und über das Mittagessen streuen oder man isst wilde Kräuter im Salat. Vieles ist möglich und wenn man sich dafür interessiert, gibt es schon viele Bücher, die einem mit Rezepttipps zur Seite stehen.

Die Natur hat viel zu geben 🙂 Man muss nur genau hinschauen und umdenken, vom Unkraut zum nährstoffreichen Wildkraut. In diesem Sinne, bis bald und viele Grüße.

 

Blattspinat mit indischen Gewürzen, Tofu und Reis, vegan

Zutaten für 2 Portionen:

120g Reis, 500g frischer Spinat, 1 große Zwiebel, 1 Packung DM Bio Sojageschnetzeltes, 1TL schwarze Senfkörner, 1/2 TL Asafoetida, Salz, 2TL Currymischung nach Wahl, 1/2 Pkg. Sojasahne

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln, den Spinat waschen. In einer tiefen Pfanne etwas Öl erhitzen und das Sojageschnetzelte anbraten. Dann die Zwiebel hinzugeben, die Senfsaat und das Asafoetida.

In der Zwischenzeit den Reis zum Kochen bringen.

Nun den Spinat in die Pfanne geben und mit ca. 1/4 Liter Wasser ablöschen. Salz und Curry dazugeben. Mit Deckel köcheln lassen, bis der Spinat eingesickert ist. Nun den Deckel abnehmen und das Wasser auskochen lassen. Das kann 5-10 Minuten dauern. Anschließend die Sojasahne dazugeben und nochmal abschmecken.

Mit Reis anrichten, schmecken lassen!

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Rohkostbrot aus Safttrester

Bei uns gab es letztens wieder frisch gepressten Saft. Aus dem Trester habe ich diesmal Rohkostbrote im Trockner gemacht. Ich habe ein Excalibur Dörrgerät zu Hause, das macht sich sehr gut, es funktioniert aber genauso gut in einem dieser runden Turmdörrgeräte oder auch im Backofen. Im Backofen kann allerdings keine Rohkostqualität garantiert werden, da sich die Temperatur meist erst ab 50°C regeln lässt. Ich trockne die Brote bei 45°C. Und so einfach geht es:

Zutaten:

650g Trester, 250g Leinsaat (goldgelb), 150g Sonnenblumenkerne, 1 Liter Wasser, 2EL Salz, 2EL Majoran, 2EL Thymian, etwas Sojasauce

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Zubereitung:

In einem Mixer die Leinsaat und Sonnenblumenkerne mahlen.

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Nun in einer großen Schüssel mit den restlichen Zutaten mischen. Da der Trester bei mir sehr faserig war, habe ich die ganze Masse nach und nach noch einmal in den MIxer gegeben und fein gemixt. Das kann man auch vorher schon nur mit dem Trester und Wasser machen. Fertig ist der „Teig“!

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Diesen nun auf den Dörrblechen ausstreichen. Das macht sich am besten mit einem Schlesinger. Wer wert auf Rohkostqualität legt, kann die ersten 2 Stunden trotzdem bei 60°C trocknen und dann auf 45°C runterregeln. Nach ca. 8-10 Stunden die Brote wenden und weitere 8-10 Stunden trocknen.

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So sieht das Ganze am Ende dann aus:

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Ja gut, es sind eher Kräcker als Brote, aber trotzdem ist es eine leckere Alternative zu herkömmlichem Brot. Lasst es euch schmecken 🙂

Farbiger Schichtauflauf und Schoko-Bananen-Kuchen, vegan

Neulich habe ich Blumenkohl, Broccoli und Möhren vom foodsharing mitgebracht. Eigentlich gibt es diese Sachen oft und ich bin meist sehr unkreativ und festgefahren in den Gerichten, die ich daraus mache. Zum Glück kam mir endlich mal eine andere Idee. Ein Auflauf mit verschieden fabrigen Schichten. Möhren, Hirse, Broccoli, Blumenkohl, VKäse. Es war sehr lecker, nur leider stechen die Farben nicht so schön heraus, wie ich es mir erhofft hatte 🙂 Dennoch, es lohnt sich, das mal zu probieren. Am selben Tag gab es auf Wunsch meines Sohnes auch noch einen Schoko-Bananen-Kuchen. Das Rezept folgt als Link zu einem anderen Blog.

Farbiger Schichtauflauf für 4 Personen

Zutaten:

1 Broccoli, 1 Blumenkohl, 4 Karotten, veganer Käse, 200g Hirse, Gemüsebrühe, Pfeffer, Salz, Thymian, Sojasahne, 1 Zwiebel

Zubereitung:

den Broccoli und den Blumenkohl in kleine Stückchen schneiden (wirklich klein) und separat in Salzwasser gar kochen. Beides sollte bissfest sein, nicht weich gekocht 🙂 Die Hirse in reichlich Salzwasser ebenso gar kochen. Auch die Karotten schälen, in Scheiben schneiden und gar kochen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in Stücke schneiden. In einer Pfanne anbraten und mit ca. einer halben Packung Sojasahne ablöschen. Nun die Gewürze (Menge nach Belieben) dazugeben und den veganen Käse. Ich habe alles einmal in den Mixer gegeben und dann wieder in die Pfanne zum richtigen Erwärmen.

Den Broccoli und den Blumenkohl mit einem Kartoffelstampfer noch etwas kleiner machen, aber nicht zu matschig.

Nun in eine Auflaufform erst die Karotten, dann darauf die Hirse schichten, anschließend folgt der Broccoli und Blumenkohl und am Schluss die Käsesoße.

Ab in den vorgeheizten Ofen (200°C) für ca. 15-20 Minuten, bis die Käseschicht braun geworden ist.

Fertig, lecker!

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Schoko-Bananen-Kuchen

Das Rezept für den Kuchen haben wir von Tines veganer Backstube. Ist wirklich gelungen und war schön klunschig innen und nicht so trocken.

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Chia Pudding mit hausgemachtem Apfelmus, vegan

Zutaten für 2 Portionen:

Chiapudding: 250ml Pflanzenmilch, 4El Chiasamen, Vanille, 2 EL Agavendicksaft

Apfelmus: 4-6 Äpfel, Zimt, Vanille, Süße nach Bedarf (Agavendicksaft, Rohrzucker, Xylit..)

Zubereitung:

Für den Chiapudding die Milch mit den Chiasamen, der Vanille und dem Agavendicksaft verrühren und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit den restlichen Zutaten zum Kochen bringen und alle paar Minuten Umrühren. Nach etwa 20 Minuten die ganze Masse in einen Mixer geben oder mit dem Pürrierstab zu Mus verarbeiten.

Mit dem Pudding zusammen anrichten, fertig, schmecken lassen! 🙂

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Upcycling: Haarbänder

Da ich ein bisschen Gewicht verloren habe, bin ich dabei, meine Klamotten passender zu nähen. Dabei sind auch einige T-Shirtkürzungen angefallen. Mit den abgeschnittenen Enden konnte ich zunächst nichts anfangen, bis ich auf die Idee kam, sie zu Haarbändern zu verarbeiten.

Ich mag generell keine normalen Haargummis, weil die immer so einen Abdruck hinterlassen und auch zu fest sitzen. Für meine dicken und kräftigen Haare sind die Bänder echt gut. Bin zufrieden und vielleicht inspiriert es euch ja 🙂

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